




























Die Abschlussprüfungen für Sozialversicherungsfachangestellte werden von den zuständigen Stellen durchgeführt. Diese legen auch die Prüfungstermine fest.
Wann genau Deine Abschlussprüfung stattfinden wird, kannst Du bei der für Dich zuständigen Stelle erfragen.
In der Ausbildung für Sozialversicherungsfachangestellte schreibst Du neben Deiner Abschlussprüfung auch eine Zwischenprüfung. Die Zwischenprüfung findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres statt. Das Ergebnis geht nicht in die Abschlussnote Deiner Ausbildung ein. Die Zwischenprüfung dient nur dazu, Deinen Wissensstand zu überprüfen.
Die Abschlussprüfung findet am Ende Deiner Ausbildung statt und besteht aus insgesamt vier Prüfungsbereichen. Drei davon werden schriftlich geprüft. Diese drei schriftlichen Prüfungsbereiche heißen:
Die schriftliche Abschlussprüfung findet in der Regel an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt.
Der vierte Prüfungsbereich ist die mündliche Prüfung – das Prüfungsgespräch. Die mündliche Prüfung findet einige Wochen nach der schriftlichen Prüfung statt. Den genauen Termin erfährst Du rechtzeitig von der zuständigen Stelle. Mit dem Bestehen der mündlichen Prüfung ist Deine Ausbildung dann beendet.
| PRÜFUNGSTEIL | PRÜFUNGSBEREICH | BEARBEITUNGSZEIT |
| Schriftliche Abschlussprüfung | Versicherung und Finanzierung | 240 Minuten |
| Schriftliche Abschlussprüfung | Leistungen | 210 Minuten |
| Schriftliche Abschlussprüfung | Wirtschafts- und Sozialkunde | 90 Minuten |
| Mündliche Abschlussprüfung | Prüfungsgespräch | 30 Minuten + 15 Minuten Vorbereitungszeit |
Starte jetzt mit Prozubi, um Dich perfekt auf Deine Abschlussprüfung vorzubereiten. In unseren Lernvideos zeigen wir Dir die Themen Deiner Ausbildung. Mit den Übungsaufgaben nach jedem Video kannst Du überprüfen, ob Du alles verstanden hast. Erfahrene Ausbildungsexperten helfen Dir in unserem Expertenchat in Sekundenschnelle weiter, wenn Du mal eine Frage hast.
Und wir sind nicht nur für die Prüfungsvorbereitung geeignet, mit uns kannst Du Dich auch auf den Unterricht und Klausuren in der Berufsschule vorbereiten. Ganz egal, ob Du zu Hause mit dem Laptop oder unterwegs mit dem Smartphone lernen möchtest. Mit Prozubi hast Du Deine Lerninhalte immer dabei! Im Web und in der Prozubi-App.
Gliederung und Aufgaben der Sozialversicherungsträger
Die gesetzliche Sozialversicherung
Die Krankenversicherung
Die Arbeitslosenversicherung
Die Unfallversicherung
Die Rentenversicherung
Die Pflegeversicherung
Betriebliche Organisation
Aufbauorganisation
Leitungssysteme und ihre Organigramme
Ablauforganisation
Einkaufsplanung
Bedarfsermittlung und Bedarfsmeldung
Bedarfsermittlung: ABC-Analyse
Bedarfsermittlung: ABC-Analyse (Beispiel)
Bestellmenge
Bestellzeitpunkt
Bezugsquellen
Möglichkeiten für die Bezugsquellenermittlung
Rechtsgrundlagen für den Abschluss von Verträgen
Rechtsfähigkeit
Geschäftsfähigkeit
Ausnahmen von der Zustimmungspflicht
Natürliche und juristische Personen
Besitz und Eigentum
Willenserklärungen und Rechtsgeschäfte
Wirksamkeit von Willenserklärungen
Abgabe von Willenserklärungen
Arten von Rechtsgeschäften
Formvorschriften für Rechtsgeschäfte
Nichtigkeit von Rechtsgeschäften
Anfechtung von Willenserklärungen
Anfechtungsgründe
Veträge abschließen
Vertragsfreiheit
Merkmale von Kaufverträgen 1
Merkmale von Kaufverträgen 2
Inhalt eines Kaufvertrages
Lieferbedingungen und Incoterms 1
Lieferbedingungen und Incoterms 2
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Zustandekommen eines Kaufvertrages
Erfüllung und Störung von Verträgen
Verpflichtungsgeschäft und Erfüllungsgeschäft
Eigentumsvorbehalt
Schlechtleistung
Lieferverzug (Nicht-Rechtzeitig-Lieferung)
Annahmeverzug (Nicht-Rechtzeitig-Annahme)
Zahlungsverzug (Nicht-Rechtzeitig-Zahlung) Teil 1
Zahlungsverzug (Nicht-Rechtzeitig-Zahlung) Teil 2
Mahnverfahren
Überblick: Gewährleistung, Garantie und Kulanz
Gewährleistung
Garantie
Kulanz
Datenschutz und Datensicherheit
Grundlagen des Datenschutzes
Der Datenschutzbeauftragte
Datenschutz bei Mitarbeiterdaten
Datenschutz bei Kundendaten
Datensicherheit
Arbeitsorganisation
Selbstmanagement
Bedeutung von Terminen
Effektives Zeitmanagement
Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung Teil 1
Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung Teil 2
Teamarbeit
Voraussetzungen erfolgreicher Teamarbeit
Vor- und Nachteile von Teamarbeit
Regeln für die Teamarbeit
Planung und Vorbereitung von Teamsitzungen
Führungsstile und Führungstechniken
Kommunikation
Kommunikationsmodelle (Sender-Empfänger-Modell und Vier-Ohren-Modell)
Protokollführung
Aufgaben bei einer Moderation
Moderationstechnik "Kartenabfrage"
Grundlagen Feedback
Feedbackregeln für den Feedbackgeber
Feedbackregeln für den Feedbacknehmer
Konflikte
Konflikte und Konfliktursachen
Konfliktlösung
Konfliktgespräch
Konfliktvermeidung
Präsentationen
Was ist eine Präsentation?
Vorbereitung einer Präsentation
Präsentationstechniken
Präsentationsmedien
Gestaltung einer Präsentation
Durchführung einer Präsentation
Bewertung einer Präsentation
Kundenorientierte Kommunikation
Kommunikationsmodelle (Sender-Empfänger-Modell und Vier-Ohren-Modell)
Verbale Kommunikation
Nonverbale Kommunikation
Überblick Kommunikation mit Kunden
Kommunikation mit schwierigen Kunden
Umgang mit Beschwerden und Reklamationen
Beruflich Telefonieren
Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von (telefonischen) Gesprächen
Märkte und Zielgruppen
Marktforschung
Marketinginstrumente
Konkurrenzbeobachtung
Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
Aufgaben und Ziele von Werbung
Grundsätze der Werbung
Arten der Werbung
Zielgruppen von Werbung
Werbemittel und Werbeträger
Werbeaktionen und Events
Werbeplan
Werbebudget
Werbeagenturen
Werbeerfolgskontrolle
Wettbewerbsrecht: Das UWG
Public Relations und Sales Promotion
Kooperation von Unternehmen
Kooperationen von Unternehmen
Horizontale Kooperationen
Vertikale Kooperationen
Konzernbildung und Fusion
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen
Überblick Rechnungswesen
Aufgabenbereiche des Rechnungswesens
Externes und internes Rechnungswesen
Gliederung des Kontenrahmens
Der Kontenrahmen bei Prozubi
Kontenplan des betrachteten Betriebs
Inventur
Grundlagen der Inventur
Inventurverfahren
Vorbereitung einer Inventur
Durchführung einer Inventur
Inventurdifferenzen
Berechnung von Inventurdifferenzen
Inventar und Bilanz
Das Inventar I: Anlage- und Umlaufvermögen
Das Inventar II: Schulden und Eigenkapital
Vom Inventar zur Bilanz
Bilanz - Bedeutung und Aufbau
Bilanz - Berechnung des Eigenkapitals
Auswertung der Bilanz 1
Auswertung der Bilanz 2
Buchführung, Bücher und Belege
Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GoB)
Geschäftsvorfälle
Geschäftsvorfälle buchen: Grund- und Hauptbuch
Nebenbücher
Belegarten
Vorbereitung, Buchung und Ablage von Belegen
Aufbewahrungsfristen
Buchungssätze und Konten
Warm-up: Grundlagen der Buchführung
Bilden von Buchungssätzen I: Der einfache Buchungssatz
Bilden von Buchungssätzen II: Der zusammengesetzte Buchungssatz
Beispiele von Eröffnungsbuchungen
Buchen auf T-Konten I: Grundlagen
Buchen auf T-Konten II: Das Prinzip der doppelten Buchführung
Buchen auf T-Konten III: Eröffnungs- und Schlussbilanzkonto
Bestands- und Erfolgskonten
Kontenhierarchie
Bestandskonten I
Bestandskonten II
Erfolgskonten I
Erfolgskonten II
Buchen auf Warenkonten
Buchen auf Warenkonten 1: Wareneinkauf
Buchen auf Warenkonten 2: Warenverkauf
Buchen auf Warenkonten 3: Kontenabschluss
Zahlungsvorgänge bei Eingangs- und Ausgangsrechnungen
Zahlungsarten bei Eingangs- und Ausgangsrechnungen
Zahlungsvorgänge bei Eingangsrechnungen
Zahlungsvorgänge bei Ausgangsrechnungen
Umsatzsteuer, Vorsteuer und Zahllast
Umsatzsteuer, Vorsteuer und Zahllast
Systematik der Umsatzsteuer
Buchen von Bestands- und Erfolgsvorgängen
Einkauf von Material und Handelswaren
Geleistete Anzahlungen
Erhaltene Anzahlungen
Buchen von Miete und Leasing
Buchung von Kreditgeschäften
Buchung von Rücksendungen und Nachlässen
Private Vorgänge (Einlagen und Entnahmen)
Bestandsveränderungen
Forderungsausfälle
Buchungen im Personalbereich
Buchung von Personalkosten
Vermögenswirksame Leistungen
Buchung von vermögenswirksamen Leistungen
Lohnvorschuss
Anlage- und Wirtschaftsgüter in der Buchhaltung
Beschaffung von Anlagen
Abschreibung von Anlagegütern - Was ist das?
Abschreibung von Anlagegütern - Wie geht das?
Geringwertige Wirtschaftsgüter
Ergebnisrechnung und Abgrenzungsrechnung
Kosten- und Leistungsrechnung
Betriebsergebnis, neutrales Ergebnis und Gesamtergebnis
Ergebnistabelle
Abgrenzungsrechnung in der Ergebnistabelle
Erträge und Leistungen
Neutrale Erträge
Aufwendungen und Kosten
Kalkulatorische Kosten
Neutrale Aufwendungen
Einnahmen und Ausgaben
Ergebnisauswirkungen
Kostenarten
Kostenarten
Gesetz der Massenproduktion (Fixkostendegression)
Betriebsabrechnungsbogen (BAB)
Einstufiger Betriebsabrechnungsbogen (BAB)
Handlungskostensatz
Deckungsbeitragsrechnung
Deckungsbeitragsrechnung 1: Der Stückdeckungsbeitrag
Deckungsbeitragsrechnung 2: Der Gesamtdeckungsbeitrag
Finanzierung
Grundlagen des Kapitalbedarfs
Finanzierungsarten
Leasing
Kreditarten
Eigentumsvorbehalt
Kreditsicherung
Abzahlen eines Kredites
Liquidität 1., 2. und 3. Grades
Warenlagerung
Aufgaben der Lagerhaltung
Lagergrundsätze
Warenpflege und Warenkontrolle
Technische Hilfsmittel im Lager
Lagerbestandsgrößen
Mindestbestand
Meldebestand
Meldebestand berechnen
Höchstbestand
Höchstbestand berechnen
Lagerkennzahlen
Durchschnittlicher Lagerbestand
Durchschnittlichen Lagerbestand berechnen
Umschlagshäufigkeit
Durchschnittliche Lagerdauer
Lagerzinssatz
Lagerzinsen
Maßnahmen zur Verbesserung der Lagerkennzahlen
Grundlagen des Wirtschaftens
Individual- und Kollektivbedürfnisse
Bedarf, Existenz-, Kultur-, Luxusbedürfnisse
Freie Güter
Knappe Güter: Rechte und Dienstleistungen
Knappe Güter: Produktionsgüter & Konsumgüter
Wirtschaftlichkeitsprinzip
Erwerbswirtschaftliches und gemeinwirtschaftliches Prinzip
Ziele von Unternehmen
Markt und Preis
Der Markt und seine Funktionen
Was beeinflusst das Angebot?
Was beeinflusst die Nachfrage?
Marktpreisbildung
Der "vollkommene Markt"
Marktpreisfunktionen
Marktformen: Monopol, Oligopol, Polypol
Wirtschaftsordnung
Der erweiterte Wirtschaftskreislauf (3 Faktoren)
Bruttoinlandsprodukt
Die freie Marktwirtschaft
Die soziale Marktwirtschaft
Markteingriffe des Staates
Konjunktur und wirtschaftliche Entwicklung
Konjunkturphasen
Indikatoren für Konjunkturphasen
Inflation
Deflation
Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarkt
Arbeitsmarktpolitik
Ziele der Wirtschaftspolitik
Ziele der Wirtschaftspolitik: Preisniveaustabilität
Ziele der Wirtschaftspolitik: Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
Ziele der Wirtschaftspolitik: Hoher Beschäftigungsstand
Ziele der Wirtschaftspolitik: Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum
Weitere Ziele der Wirtschaftspolitik
Geld- und Fiskalpolitik
Offenmarktgeschäfte
Ständige Fazilitäten
Mindestreservepolitik
Fiskalpolitik
Ziele und Kennzahlen von Unternehmen
Ziele von Unternehmen
Zielbeziehungen und Zielkonflikte
Formal- und Sachziele
Gewinnerzielung
Wirtschaftlichkeit
Rentabilität
Produktivität
Aufbau und Organisation von Unternehmen
Aufbauorganisation
Leitungssysteme und ihre Organigramme
Ablauforganisation
Beziehungen zu Behörden, Organisationen und Gewerkschaften
Ämter und Behörden
Berufsständische Organisationen
Gewerkschaften
Arbeitgeberverbände
Rechtsformen von Unternehmen
Überblick Rechtsformen
Merkmale von Rechtsformen
Einzelunternehmung / Einzelunternehmen
Offene Handelsgesellschaft (OHG)
Kommanditgesellschaft
Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)
GmbH & Co. KG
Aktiengesellschaft (AG)
Gewinnverteilung einer Personengesellschaft berechnen
Gewinnverteilung einer GmbH berechnen
Wann passt welche Rechtsform?
Genossenschaft
Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag
Berufsbildungsgesetz
Der Berufsausbildungsvertrag: Die wichtigsten Inhalte
Der Berufsausbildungsvertrag: Pflichten für Betriebe und Auszubildende
Ausbildungsvergütung
Ausbildungsordnung
Tarifrecht und Arbeitskampf
Gewerkschaften
Arbeitgeberverbände
Zustandekommen von Tarifverträgen
Bedeutung von Tarifverträgen
Arten von Tarifverträgen
Mittel tarifrechtlicher Auseinandersetzungen
Mitwirkung und Mitbestimmung der Beschäftigten
Betriebsrat
Jugend- und Auszubildendenvertretung
Betriebsversammlung
Grundlagen des Arbeitsrechts
Jugendarbeitsschutzgesetz
Kündigungsschutzgesetz
Der besondere Kündigungsschutz
Mutterschutzgesetz
Entgeltfortzahlungsgesetz
Sicherheit und Gesundheitsschutz
Arbeitsschutzvorschriften
Unfallverhütungsvorschriften
Symbole der Unfallverhütung (Sicherheitszeichen)
Verhalten bei Arbeitsunfällen
Brandschutz
Umweltschutz
Grundlagen des Umweltschutzes
Verpackungsgesetz
Abfallhierarchie (Kreislaufwirtschaftsgesetz)
Umwelt- und Recyclingzeichen
Energieeinsparung im Unternehmen
Ressourcenschonung
Nachhaltigkeit und ökologischer Fußabdruck
Beginn und Beendigung von Arbeitsverhältnissen
Arbeitsstelle und Stellenbeschreibung
Stellenausschreibung
Arbeitsvertrag (Teil 1): Wesentliche Inhalte
Arbeitsvertrag (Teil 2): Pflichten der Vertragspartner
Arbeitsvertrag (Teil 3): Beendigung eines Arbeitsverhältnisses
Belehrung, Ermahnung und Abmahnung
Kündigungsschutzgesetz
Der besondere Kündigungsschutz
Personaleinsatz und Personalentwicklung
Personalplanung
Personaleinsatzplanung
Personalentwicklung
Beurteilungssysteme
Personalbeschaffung
Möglichkeiten betrieblicher Fortbildung und Umschulung
Entgeltabrechnung
Lohn und Gehalt: Grundlagen
Lohn und Gehalt: Brutto und Netto
Der Zeitlohn
Der Prämienlohn (Leistungslohn)
Der Akkordlohn (Leistungslohn)
Praxisübung: Gehaltsabrechnung I
Praxisübung: Gehaltsabrechnung II
| Lernabschnitt 1 | Im Lernabschnitt Aufgabe der Wirtschaft lernst Du, wie Wirtschaft funktioniert. Du erfährst, welche Bedürfnisse Menschen haben, welche Rolle dabei Wirtschaftsgüter spielen und wie Produktion, Verteilung und Konsum ablaufen. Dabei erfährst Du auch, warum es wichtig ist, ökonomisch zu handeln und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Du machst Dir Gedanken darüber, welche Güter produziert werden sollen, wie und wo das am besten geschieht und wie sie gerecht verteilt werden können. Außerdem schaust Du Dir an, wie verschiedene Wirtschaftsordnungen funktionieren, welche Rolle der Staat dabei spielt und was wirtschaftliche Freiheit bedeutet. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Sozialen Marktwirtschaft, die versucht, wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Gerechtigkeit zu verbinden. |
| Lernabschnitt 2 | Im Lernabschnitt Produktionsfaktoren lernst Du, was nötig ist, damit überhaupt etwas produziert werden kann – nämlich Arbeit, Natur und Kapital. Du erfährst, wie der Arbeitsmarkt funktioniert, was die Qualität und Menge von Arbeitsleistungen beeinflusst und welche Rolle dabei z. B. der Altersaufbau der Bevölkerung spielt. Außerdem lernst Du, wie sich Arbeit aufteilen lässt und wie moderne Arbeitsformen aussehen können. Auch die Natur als Produktionsfaktor wird thematisiert – zum Beispiel, wie sie genutzt wird, aber auch, wie man sie schützen kann. Beim Kapital geht es darum, wie es entsteht, wie es erhalten bleibt und erneuert werden kann. Am Ende verstehst Du auch, wie die verschiedenen Faktoren zusammenwirken und sich in bestimmten Fällen sogar ersetzen lassen. |
| Lernabschnitt 3 | Im Lernabschnitt Wirtschaftskreislauf lernst Du, wie die verschiedenen Bereiche unserer Volkswirtschaft miteinander verbunden sind und wie Geld und Güter zwischen ihnen fließen. Du beschäftigst Dich mit privaten Haushalten, also zum Beispiel Familien oder Einzelpersonen, und deren Einkommen, Ausgaben, Sparverhalten und wirtschaftlicher Bedeutung. Dann geht es um Unternehmen, die Güter und Dienstleistungen bereitstellen und dafür Löhne zahlen sowie Gewinne erwirtschaften. Auch der Staat als dritter wichtiger Bereich kommt ins Spiel – mit seinen Aufgaben, Einnahmen durch Steuern und Ausgaben für Bildung, Infrastruktur oder Sozialleistungen. Du verstehst, wie all diese Bereiche zusammenspielen, wie das Bruttoinlandsprodukt entsteht und was es über die wirtschaftliche Leistung eines Landes aussagt. Außerdem lernst Du, wie Steuern funktionieren, wofür sie verwendet werden und wie sie sogar dabei helfen können, umweltfreundliches Verhalten zu fördern. |
| Lernabschnitt 4 | Im Lernabschnitt Markt und Preis lernst Du, was einen Markt ausmacht und welche verschiedenen Arten es davon gibt – je nachdem, was dort gehandelt wird. Du verstehst, welche Aufgaben ein Markt erfüllt und wie Angebot und Nachfrage zusammen den Preis eines Gutes bestimmen. Dabei siehst Du auch, was passiert, wenn sich Angebot oder Nachfrage verändern, zum Beispiel durch Trends oder Preisschwankungen. Außerdem erfährst Du, dass nicht alle Märkte gleich funktionieren: Es gibt viele Anbieter, wenige oder sogar nur einen – und je nachdem verhalten sich die Anbieter unterschiedlich, auch bei der Preisgestaltung. Besonders schaust Du Dir Märkte an, die für die Sozialversicherung wichtig sind, etwa im Gesundheitswesen. |
| Lernabschnitt 5 | Im Lernabschnitt Betrieblicher Leistungsprozess lernst Du, wie Betriebe arbeiten – egal ob sie Gewinne machen wollen, nur ihre Kosten decken müssen oder auf Zuschüsse angewiesen sind. Du erfährst, wie Sachgüter und Dienstleistungen hergestellt werden und welche Produktionsfaktoren wie Arbeitskräfte, Maschinen oder Materialien dafür nötig sind. Du beschäftigst Dich mit dem Leistungsprogramm eines Betriebs und den verschiedenen Wegen, Leistungen zu erbringen. Außerdem lernst Du wichtige Kennzahlen kennen, mit denen sich zum Beispiel Produktivität oder Wirtschaftlichkeit messen lassen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Marketing: Du findest heraus, wie Betriebe ihre Produkte oder Dienstleistungen am Markt platzieren – von der Preisgestaltung über Werbung bis hin zum Vertrieb. Und Du siehst, welche Rolle Umweltaspekte im Betrieb spielen und wie Unternehmen ihre Verantwortung für Klima und Natur umsetzen können. |
| Lernabschnitt 6 | Im Lernabschnitt Geld und Zahlungsverkehr lernst Du, welche Formen von Geld es gibt – also Bargeld und Buchgeld wie zum Beispiel Giro- oder Sparkonten. Du erfährst, was mit dem Geldwert gemeint ist, warum dieser durch Inflation sinken kann und wie man die Kaufkraft misst. Dabei geht es auch um die Ursachen und Folgen von Inflation. Du bekommst einen Überblick über die Aufgaben der Zentralbank, wie sie unabhängig von der Politik agiert und welche Möglichkeiten sie hat, die Währung zu steuern. Außerdem lernst Du, wie Zahlungen im Alltag funktionieren – ob bar oder bargeldlos. Du schaust Dir verschiedene Zahlungsarten wie Überweisung, Lastschrift, Scheck oder Kreditkarte genau an, verstehst, wie sie abgewickelt werden, wer dabei beteiligt ist und worauf Du achten musst, um Missbrauch zu vermeiden. |
| Lernabschnitt 7 | Im Lernabschnitt Rechtsformen der Betriebe lernst Du, wie sich Betriebe rechtlich organisieren können und was das für den Alltag im Unternehmen bedeutet. Du erfährst, was eine Firma genau ist, wer im Betrieb entscheidet, wie die Leitung geregelt ist und wer im Fall von Problemen haftet. Dabei lernst Du verschiedene Rechtsformen kennen – vom Einzelunternehmen bis zur GmbH oder Aktiengesellschaft – und verstehst, worin sich diese unterscheiden. Du bekommst auch einen Eindruck davon, welche Rechte und Pflichten die Beteiligten haben und wie viel Mitbestimmung möglich ist. So kannst Du später besser einschätzen, wie ein Betrieb aufgebaut ist und welche Rolle Du darin übernehmen kannst. |
| Lernabschnitt 8 | Im Lernabschnitt Unternehmenskonzentration und Wettbewerb lernst Du, wie Unternehmen wachsen können – entweder aus eigener Kraft oder indem sie sich mit anderen zusammenschließen. Du erfährst, welche Formen von Unternehmensverbindungen es gibt, wie zum Beispiel Kartelle oder Zusammenschlüsse, und welche Ziele damit verfolgt werden. Dabei geht es auch darum, welche Auswirkungen solche Zusammenschlüsse auf Kundinnen und Kunden sowie Lieferantinnen und Lieferanten haben können. Du lernst, warum der Staat Wettbewerbsregeln aufstellt, wie das Kartellverbot funktioniert und wie Fusionen kontrolliert werden. Außerdem verstehst Du, was passiert, wenn Unternehmen sich nicht an diese Regeln halten und wie die Kartellbehörden dann eingreifen können. |
| Lernabschnitt 9 | Im Lernabschnitt Konjunktur lernst Du, wie sich die Wirtschaft in bestimmten Wellen bewegt – mit Aufschwung, Hochkonjunktur, Abschwung und Krise – und wie sich diese Phasen im sogenannten Konjunkturzyklus abwechseln. Du erfährst, welche Anzeichen es für die aktuelle Wirtschaftslage gibt, also sogenannte Konjunkturindikatoren, und warum es überhaupt zu Schwankungen kommt, zum Beispiel durch veränderte Nachfrage oder Investitionen. Auch äußere Einflüsse wie technischer Fortschritt oder politische Entscheidungen spielen dabei eine Rolle. Du lernst, wie der Staat versucht, mit Konjunkturpolitik gegenzusteuern, um Wirtschaftswachstum, stabile Preise, hohe Beschäftigung und ein ausgewogenes Außenverhältnis zu erreichen. Dabei wird Dir auch klar, dass es Zielkonflikte geben kann und dass solche Maßnahmen – ob nachfrage- oder angebotsorientiert – nicht immer einfach umzusetzen sind. |
| Lernabschnitt 10 | Im Lernabschnitt Beschäftigung lernst Du, wie der Arbeitsmarkt funktioniert und was es bedeutet, wenn Menschen arbeitslos sind oder nur vorübergehend beschäftigt, wie zum Beispiel in der Kurzarbeit. Du erfährst, welche Formen von Arbeitslosigkeit es gibt – etwa kurzfristige, saisonale, durch die Wirtschaftslage bedingte oder durch tiefgreifende Veränderungen wie technischen Fortschritt verursachte Arbeitslosigkeit. Dabei wird auch deutlich, welche Folgen Arbeitslosigkeit für die Betroffenen und die Gesellschaft hat, zum Beispiel weniger Einkommen, mehr staatliche Unterstützung oder nicht genutztes Wissen. Du setzt Dich mit Möglichkeiten auseinander, wie man Arbeitslosigkeit verringern kann – zum Beispiel durch neue Jobs im Umwelt- oder Sozialbereich oder eine bessere Verteilung vorhandener Arbeitsplätze. |
| Lernabschnitt 11 | Im Lernabschnitt Ökonomische Dimension der europäischen Einigung lernst Du, wie die wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa entstanden ist und warum sie ein wichtiger Schritt zur politischen Einigung war. Du erfährst, welche Stationen es auf dem Weg zur heutigen Europäischen Union gab – zum Beispiel die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft oder den Maastrichter Vertrag. Besonders wichtig ist der Europäische Binnenmarkt, in dem sich Menschen, Waren, Dienstleistungen und Kapital frei bewegen können. Du lernst, welche Vorteile das bringt, aber auch, wo es Herausforderungen gibt. Außerdem geht es um die gemeinsame Währung, den Euro, und die Schritte, die nötig waren, um die Wirtschafts- und Währungsunion zu schaffen. Dabei verstehst Du auch, welche Chancen und Risiken mit einer gemeinsamen Währung verbunden sind. |
Lasse dich jetzt persönlich beraten:
Rufe uns an unter 04131 60 66 233 oder:
