2 Minuten Lesezeit

Bedarfsermittlung

Veröffentlicht 
20. Januar 2026

Die Bedarfsermittlung ist ein grundlegendes Thema in vielen kaufmännischen Ausbildungsberufen und damit auch ein beliebter Prüfungsstoff in der IHK-Abschlussprüfung. Wenn Du wissen willst, wie Du den Bedarf richtig einschätzt und weiterleitest, solltest Du die wichtigsten Methoden kennen. Wir zeigen Dir, was genau zur Bedarfsermittlung gehört und wie Du sie in der Prüfung sicher anwendest.

Was genau ist überhaupt der Bedarf?

Der Bedarf beschreibt, welche und wie viele Waren ein Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum benötigt, um Kundinnen und Kunden zuverlässig zu versorgen. Es geht also darum, die richtige Menge zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar zu haben. Ohne diese Grundlage kann der Einkauf nicht vernünftig funktionieren. Und: In der IHK-Prüfung wird häufig genau hier angesetzt.

Diese vier Methoden zur Bedarfsermittlung musst Du kennen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Bedarf systematisch zu ermitteln. Um in der Prüfung so richtig abzuräumen, solltest Du Dir die folgenden vier Methoden besonders gut merken:

1. Verkaufsdaten analysieren
Im Warenwirtschaftssystem findest Du Statistiken zu bisherigen Verkäufen. Wer weiß, was früher oft gekauft wurde, kann auch besser einschätzen, was in Zukunft gebraucht wird.

2. Verkaufsabteilung einbeziehen
Die Kolleginnen und Kollegen im Verkauf sind nah an den Kundinnen und Kunden. Sie beobachten Trends, hören gezielte Nachfragen und können Hinweise geben, was aktuell gebraucht wird.

3. Informationen aus Fachquellen nutzen
Fachzeitschriften und Mitteilungen von Herstellern zeigen, was in der Branche gefragt ist. Neue Produkte oder Trends – wie nachhaltige Waren – lassen sich so frühzeitig erkennen und einplanen.

4. Konkurrenz beobachten
Wer auf Messen oder Online-Plattformen schaut, was Mitbewerber erfolgreich anbieten, kann daraus Rückschlüsse für das eigene Sortiment ziehen. Auch das ist eine anerkannte Form der Bedarfsermittlung.

Diese vier Methoden bilden die Grundlage vieler Prüfungsfragen. Du solltest sie nicht nur aufzählen können, sondern auch verstehen, wann und wie man sie sinnvoll einsetzt.

Und was passiert nach der Bedarfsermittlung?

Nach der Ermittlung kommt die Bedarfsmeldung. Das bedeutet: Du leitest Deine Ergebnisse an die Einkaufsabteilung weiter. Sie bestellt dann die passenden Waren in der richtigen Menge. Auch dieser Schritt ist prüfungsrelevant – denn hier geht es um Kommunikation im Betrieb und den richtigen Informationsfluss.


So kannst Du Dich optimal vorbereiten

Wenn Du die Bedarfsermittlung verstehst und die Methoden sicher anwenden kannst, hast Du in der IHK-Prüfung einen echten Vorteil. Gerade bei Aufgaben rund um Beschaffung, Lager oder Warenwirtschaft wird dieses Thema häufig geprüft.

Wir von Prozubi unterstützen Dich dabei Schritt für Schritt:

  • In unserem Lernvideo zur Bedarfsermittlung erklären wir Dir die Methoden anschaulich, zeigen typische Prüfungsbegriffe und geben Dir viele Beispiele, die Du direkt nachvollziehen kannst.
  • Mit gezielten Übungsaufgaben kannst Du Dein Wissen festigen und Dich sicher auf typische Prüfungsfragen vorbereiten.
  • Unser Live-Expertenchat ist Deine Anlaufstelle, wenn Du mal nicht weiterweißt. Deine Fragen landen direkt bei echten Fachleuten, die Dir verständlich weiterhelfen - ganz ohne KI-Bots!
  • Du willst Dein Wissen auf die ultimative Probe stellen? Mit der Prüfungssimulation bekommst Du ein echtes Gefühl für den Ernstfall und siehst genau, wo noch Luft nach oben ist.

So lernst Du nicht nur auswendig, sondern wirklich praxisnah und prüfungssicher.

Buch Dir jetzt Dein passendes Prozubi-Lernpaket – und geh bestens vorbereitet in die Prüfung.

Unsere neuesten Blogartikel

linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram