Wenn Du Dich in Deiner Ausbildung mit Kalkulationen beschäftigst, dann solltest Du eine Reihe wichtiger Fachbegriffe kennen. Diese Begriffe tauchen in Kalkulationsaufgaben wie denen in der IHK-Abschlussprüfung nämlich häufig auf und werden für das Verständnis der Aufgabe vorausgesetzt. In diesem Beitrag geben wir Dir einen Überblick über relevante Begriffe der Kalkulation, die Du für Ausbildung und Prüfung draufhaben musst. So weißt Du, wovon in Aufgaben die Rede ist und kannst typische Fehler vermeiden.
Zentrale Begriffe der Kalkulation
Im Folgenden findest Du eine Auswahl zentraler Begriffe der Kalkulation, die regelmäßig eine Rolle spielen. Sie tauchen in Rechnungen, Angeboten und internen Berechnungen auf und sollten sicher zugeordnet werden können.
Die Bezugskosten
Bei der Kalkulation zählt nicht nur der Preis der Ware selbst. Zusätzlich entstehen häufig sogenannte Bezugskosten. Damit sind alle Kosten gemeint, die anfallen, bis die Ware im Betrieb ankommt. Dazu gehören zum Beispiel Transportkosten oder Kosten für eine Transportversicherung.
Bezugskosten erhöhen den tatsächlichen Wert der Ware beim Wareneingang. Deshalb sind sie ein fester Bestandteil der Kalkulation und müssen begrifflich klar vom eigentlichen Warenpreis unterschieden werden.
Preisnachlässe: Rabatt, Bonus und Skonto
Preisnachlässe beeinflussen die Kalkulation auf unterschiedliche Weise. Ein Rabatt ist ein unmittelbarer Nachlass auf den Kaufpreis. Er wird häufig gewährt, wenn größere Mengen bestellt werden oder eine langfristige Geschäftsbeziehung besteht.
Ein Bonus ist ein nachträglicher Preisnachlass. Er wird nicht sofort beim Kauf berücksichtigt, sondern erst später, zum Beispiel nach Erreichen eines bestimmten Umsatzziels.
Der Skonto ist ebenfalls ein Preisnachlass, er ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: Diesen Nachlass gewährt der Lieferant nämlich nur dann, wenn der Käufer die Rechnung innerhalb einer festgelegten Frist bezahlt.
Gewinn und Handlungskosten
In einem Betrieb entstehen laufend Aufwendungen, etwa für Personal, Miete oder Energie. Gleichzeitig erzielt das Unternehmen Erträge, zum Beispiel durch den Verkauf von Waren. Übersteigen die Erträge die Aufwendungen, spricht man von Gewinn.
Neben dem Gewinn spielen auch die sogenannten Handlungskosten eine wichtige Rolle. Dabei handelt es sich um allgemeine Betriebskosten, die nicht direkt einer einzelnen Ware oder Warengruppe zugeordnet werden können. Dazu zählen unter anderem Personalkosten oder Mietkosten. Diese Kosten müssen bei der Kalkulation berücksichtigt werden, auch wenn sie nicht unmittelbar sichtbar sind.
Die Umsatzsteuer
Die Umsatzsteuer, auch Mehrwertsteuer genannt, ist ein gesetzlich festgelegter Aufschlag auf den Nettoverkaufspreis. Sie wird vom Betrieb berechnet und an Kundinnen und Kunden weitergegeben.
Wichtig ist: Wirtschaftlich trägt die Umsatzsteuer der Endverbraucher. Für den Betrieb stellt sie daher keinen eigenen Kostenfaktor dar.
Warum diese Begriffe für Deine IHK-Prüfung wichtig sind
Die Begriffe der Kalkulation bilden die fachliche Grundlage für viele Aufgaben in der IHK-Abschlussprüfung. Du musst sie sicher erkennen, korrekt zuordnen und voneinander unterscheiden können. Jeder dieser Begriffe beeinflusst betriebliche Entscheidungen und spielt deshalb eine feste Rolle im Prüfungsstoff.
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