Am Anfang der Ausbildung tauchen oft Begriffe auf, die ziemlich ähnlich klingen. Ausbildungsordnung, Ausbildungsrahmenplan, betrieblicher Ausbildungsplan – das lässt sich leicht durcheinanderbringen. Genau deshalb ist das Thema wichtig. Die Ausbildungsordnung gehört zu den Grundlagen Deiner Ausbildung und kann auch in der IHK-Abschlussprüfung zum Thema werden. Was dahintersteckt und worauf Du achten solltest, erfährst Du hier.
Der offizielle Rahmen für die Ausbildung im Betrieb
Die Ausbildungsordnung ist die offizielle Grundlage für einen anerkannten Ausbildungsberuf. Darin steht, welche Vorgaben für den betrieblichen Teil der Ausbildung gelten. Sie regelt also, woran sich Ausbildungsbetriebe orientieren müssen, wenn sie Auszubildende ausbilden.
Wichtig ist dabei:
Es gibt nicht nur eine Ausbildungsordnung für alle Berufe. Jeder Ausbildungsberuf hat eine eigene.
Deshalb unterscheiden sich die Regelungen je nach Beruf. Für Kaufleute für Büromanagement gelten also andere Vorgaben als zum Beispiel für Industriekaufleute oder Fachlageristinnen und Fachlageristen.
Diese Inhalte gehören in jede Ausbildungsordnung
Auch wenn Ausbildungsordnungen je nach Beruf unterschiedlich aussehen, gibt es fünf Inhalte, die immer enthalten sein müssen:
- die Bezeichnung des Ausbildungsberufs
- die Ausbildungsdauer
- das Ausbildungsberufsbild mit den vorgesehenen Fertigkeiten, Kenntnissen und Fähigkeiten
- der Ausbildungsrahmenplan für die Reihenfolge der Ausbildungsinhalte
- die Prüfungsanforderungen für den grundsätzlichen Aufbau der Prüfung
Gerade diese fünf Punkte solltest Du sicher erkennen können, weil sie den Kern jeder Ausbildungsordnung bilden.
Nicht mit dem Ausbildungsplan verwechseln
Ein typischer Stolperstein ist der Unterschied zwischen Ausbildungsordnung und betrieblichem Ausbildungsplan. Beides hat mit der Ausbildung zu tun, ist aber nicht dasselbe.
Die Ausbildungsordnung gilt als offizielle Grundlage für einen Ausbildungsberuf und ist für alle Betriebe verbindlich.
Der betriebliche Ausbildungsplan wird dagegen vom einzelnen Betrieb erstellt. Darin legt das Unternehmen fest, wie die Ausbildung vor Ort konkret umgesetzt wird.
Warum das Thema für die IHK-Prüfung wichtig ist
Die Ausbildungsordnung ist ein typisches Grundlagenthema. In der IHK-Abschlussprüfung geht es dabei oft nicht um komplizierte Details, sondern um eine saubere Einordnung. Du solltest also wissen, was eine Ausbildungsordnung ist, welche Inhalte zwingend enthalten sein müssen und wie sie sich vom betrieblichen Ausbildungsplan unterscheidet.
Genau deshalb ist das Thema prüfungsrelevant. Wenn Du die wichtigsten Begriffe sicher auseinanderhalten kannst, lassen sich Aufgaben dazu oft schnell und sauber lösen.
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