Wenn Du eine Ausbildung machst, bist Du früher oder später mit der IHK oder der Handwerkskammer in Kontakt. Diese Einrichtungen sind sogenannte Berufsständische Organisationen – ein Thema, das auch in der IHK-Abschlussprüfung immer wieder abgefragt wird. Hier erfährst Du, was dahintersteckt, welche Aufgaben diese Organisationen übernehmen und worauf Du in der Prüfung achten musst.
Was sind berufsständische Organisationen überhaupt?
Berufsständische Organisationen nennt man auch Kammern. Dazu gehören zum Beispiel die Industrie- und Handelskammern (IHK) und die Handwerkskammern (HWK). Sie sind für Betriebe aus bestimmten Wirtschaftsbereichen zuständig: Die IHK für Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen, die HWK für Handwerksbetriebe.
Diese Kammern gibt es jeweils mehrfach, denn in Deutschland ist jede Region durch eine eigene Kammer vertreten. Wenn Du also zum Beispiel in Köln eine Ausbildung machst, ist die IHK Köln für Dich zuständig.
Die Mitgliedschaft ist Pflicht
Für viele Unternehmen ist die Mitgliedschaft in ihrer jeweiligen Kammer gesetzlich vorgeschrieben. Wer ein Einzelhandelsunternehmen oder einen Industriebetrieb führt, ist automatisch Mitglied in der IHK. Handwerksbetriebe wie Bäckereien oder Autowerkstätten gehören zur HWK. Diese Pflichtmitgliedschaft sorgt dafür, dass alle Betriebe gleichermaßen von den Leistungen der Kammern profitieren, zum Beispiel bei der Ausbildung.
Was machen die Kammern eigentlich?
Kammern vertreten die Interessen ihrer Mitgliedsunternehmen und achten auf fairen Wettbewerb. Vor allem im Bereich Ausbildung spielen sie eine große Rolle: Sie wirken an der Gestaltung von Ausbildungsinhalten mit, beraten Betriebe und Auszubildende und führen die Abschlussprüfungen durch. Wenn es zwischen Dir und Deinem Ausbildungsbetrieb mal haken sollte, kannst Du Dich ebenfalls an Deine Kammer wenden, um Hilfe zu bekommen.
Gibt es noch weitere Kammern neben IHK und HWK?
Ja! Neben IHK und HWK gibt es noch zahlreiche andere berufsständische Organisationen. Dazu zählen zum Beispiel Landwirtschaftskammern oder Kammern für freie Berufe wie die Ärztekammer oder die Rechtsanwaltskammer. Auch diese Kammern übernehmen vergleichbare Aufgaben wie die IHK und HWK, sind aber jeweils nur für ihre eigenen Berufsgruppen zuständig.
Berufsständische Organisationen in der IHK-Abschlussprüfung
Du solltest den Begriff „berufsständische Organisationen“ sicher einordnen können und die wichtigsten Kammern mit ihren Aufgaben kennen. Prüfungsfragen drehen sich oft darum, welche Kammer für welches Unternehmen zuständig ist oder welche Rolle die IHK bei der Ausbildung spielt. Auch die Pflichtmitgliedschaft wird gerne abgefragt. Wenn Du verstehst, was hinter den Kammern steckt, kannst Du solche Fragen sicher beantworten und wichtige Punkte im Prüfungsteil Wirtschafts- und Sozialkunde sammeln.
So hilft Dir Prozubi bei der Prüfungsvorbereitung
Begriffe wie berufsständische Organisationen, Kammerzugehörigkeit und Pflichtmitgliedschaft tauchen regelmäßig in der IHK-Abschlussprüfung auf. Damit Du sie nicht nur erkennst, sondern auch sicher einordnest, zeigen wir Dir im Lernvideo, wie typische Prüfungsfragen dazu aussehen und was bei den Aufgaben wirklich zählt.
Mit den interaktiven Übungsaufgaben kannst Du Dein Wissen gezielt überprüfen. Unsere anschaulichen Beispiele helfen Dir dabei, auch knifflige Fragen zu durchschauen.
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