Auch wenn man im Betrieb gut aufpasst, lassen sich nicht immer alle Unfälle vermeiden. Genau für solche Fälle gibt es die gesetzliche Unfallversicherung. Sie gehört zur gesetzlichen Sozialversicherung und ist auch für die IHK-Abschlussprüfung ein wichtiges Grundlagenthema. Deshalb solltest Du wissen, wann sie greift, welche Aufgaben sie hat und wie sie finanziert wird. Was Du dazu wissen musst, erfährst Du hier.
Was ist die gesetzliche Unfallversicherung?
Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Teil der gesetzlichen Sozialversicherung (siehe auch unseren Artikel zur gesetzlichen Krankenversicherung). Sie unterstützt Versicherte vor allem bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen und Berufskrankheiten. Zu ihren Aufgaben gehört es, Unfälle und Gesundheitsgefahren im Arbeitsleben möglichst zu vermeiden, die Gesundheit nach einem Versicherungsfall wiederherzustellen und Betroffene oder Hinterbliebene durch Geldleistungen zu unterstützen.
Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Sie verwalten die Beiträge, übernehmen Leistungen und kümmern sich auch um Maßnahmen zur Sicherheit und Prävention im Arbeitsleben.
Zu den typischen Leistungen gehören zum Beispiel:
- die Übernahme von Heil- und Behandlungskosten
- Kosten für Medikamente und Krankenhausaufenthalte
- Unterstützung bei Pflegebedürftigkeit
- Leistungen zur beruflichen Wiedereingliederung, zum Beispiel durch eine Umschulung
Wie wird die gesetzliche Unfallversicherung finanziert?
Die gesetzliche Unfallversicherung wird über Beiträge finanziert. Anders als bei anderen Zweigen der Sozialversicherung zahlen diese Beiträge aber allein die Arbeitgeber.
Die Höhe der Beiträge hängt zum einen vom Arbeitsentgelt ab. Zum anderen spielt auch das Unfallrisiko des Betriebs eine Rolle. Je nach Branche und Gefährdung kann der Beitrag also höher oder niedriger ausfallen.
Das Thema in der IHK-Abschlussprüfung
Die gesetzliche Unfallversicherung ist für die IHK-Abschlussprüfung ein typisches Grundlagenthema aus dem Bereich Wirtschafts- und Sozialkunde. Häufig geht es dabei nicht um komplizierte Sonderfälle, sondern um die saubere Einordnung der wichtigsten Begriffe und Zusammenhänge.
Für die Prüfung solltest Du vor allem diese Punkte sicher beherrschen:
- Du weißt, dass die gesetzliche Unfallversicherung ein Zweig der gesetzlichen Sozialversicherung ist.
- Du kennst Arbeitsunfälle, Wegeunfälle und Berufskrankheiten als typische Versicherungsfälle.
- Du weißt, dass Berufsgenossenschaften und Unfallkassen die Träger sind.
- Du kannst typische Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung nennen.
- Du weißt, dass die Beiträge allein vom Arbeitgeber gezahlt werden.
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Wir von Prozubi erklären Dir in unserem Video zur gesetzlichen Unfallversicherung noch mehr dazu, wann sie genau greift, welche Leistungen dazugehören und worauf Du bei der Abgrenzung zu anderen Zweigen der Sozialversicherung achten musst. So kannst Du das Thema nicht nur grob einordnen, sondern besser verstehen, worauf es in der Ausbildung und in der Prüfung ankommt.
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