Auf vielen Produkten findest Du verschiedene Zeichen und Siegel. Diese Warenkennzeichen geben wichtige Zusatzinformationen und helfen dabei, Produkte besser einzuordnen. Dazu gehören zum Beispiel Gütezeichen, Markenzeichen, Umweltzeichen und Prüfzeichen. Gerade im Verkauf ist es wichtig, diese Zeichen sicher zu unterscheiden, weil sie Kundinnen und Kunden bei der Kaufentscheidung helfen und auch in der IHK-Abschlussprüfung eine Rolle spielen. Wir zeigen Dir, worauf es dabei ankommt.
Welche Warenkennzeichen Du kennen solltest
Im Zusammenhang mit der Warenkennzeichnung (siehe dazu auch unseren Artikel über die Grundlagen der Warenkennzeichnung) begegnen Dir besonders häufig vier Arten von Zeichen: Gütezeichen, Markenzeichen, Umweltzeichen und Prüfzeichen. Für Deine Ausbildung ist vor allem wichtig, dass Du diese Arten grundsätzlich unterscheiden kannst und weißt, wofür sie stehen.
Gütezeichen
Gütezeichen oder Gütesiegel sind geschützte Wort- oder Bildzeichen. Hersteller dürfen sie nur verwenden, wenn sie bestimmte Vorgaben einhalten.
Sie zeigen, dass ein Produkt festgelegte Standards erfüllt, zum Beispiel bei der Herstellung oder bei bestimmten Eigenschaften der Ware. Für Kundinnen und Kunden sind Gütezeichen deshalb eine wichtige Orientierungshilfe, weil sie Vertrauen in die Qualität eines Produkts schaffen können.
Markenzeichen
Ein Markenzeichen ist ein geschützter Name oder ein geschütztes Zeichen, das zu einem bestimmten Hersteller oder Handelsunternehmen gehört. Es macht ein Produkt wiedererkennbar und hilft dabei, es von anderen Produkten zu unterscheiden.
Typische Merkmale sind zum Beispiel Logos, Schriftzüge, Farben, Formen oder ein Slogan. Viele Kundinnen und Kunden verbinden mit einer Marke bestimmte Erfahrungen oder Qualitätsvorstellungen.
Umweltzeichen
Umweltzeichen zeigen, dass ein Produkt bestimmte ökologische Kriterien erfüllt. Sie weisen also darauf hin, dass bei Materialien, Herstellung oder Handel auf Umweltaspekte geachtet wurde.
Bekannte Beispiele sind der Blaue Engel, das FSC-Siegel, das Fairtrade-Siegel oder das Bio-Siegel. Solche Zeichen können zum Beispiel dafür stehen, dass Ressourcen geschont, nachhaltige Rohstoffe genutzt oder faire Handelsbedingungen eingehalten werden.
Prüfzeichen
Prüfzeichen zeigen, dass ein Produkt geprüft wurde und bestimmte Anforderungen erfüllt. Häufig geht es dabei um Sicherheit oder um die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
Ein bekanntes Beispiel ist die CE-Kennzeichnung. Solche Zeichen findest Du oft auf Spielzeug, Elektrogeräten oder Medizinprodukten. Für Kundinnen und Kunden sind Prüfzeichen ein wichtiger Hinweis darauf, dass ein Produkt bestimmte Vorgaben erfüllt und sicher verwendet werden kann.
Warenkennzeichnung in der IHK-Abschlussprüfung
In der IHK-Abschlussprüfung kann das Thema Warenkennzeichnung zum Beispiel dann vorkommen, wenn es um Warenkunde, Verkaufsgespräche oder Produktinformationen geht. Häufig sollst Du Zeichen und Begriffe richtig zuordnen oder erklären, wofür sie stehen.
Für die Prüfung solltest Du vor allem diese Punkte sicher beherrschen:
- Du weißt, was Warenkennzeichen grundsätzlich aussagen.
- Du kannst Gütezeichen, Markenzeichen, Umweltzeichen und Prüfzeichen unterscheiden.
- Du weißt, welche Funktion diese Zeichen im Verkauf haben.
- Du kannst typische Beispiele grob einordnen.
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In unserem Lernvideo zeigen wir Dir, welche Arten von Warenkennzeichen es gibt und welche Bedeutung sie im Verkauf haben. Du lernst außerdem, wie Du Markenzeichen, Gütesiegel, Umweltzeichen und Prüfzeichen im Kundengespräch gezielt einsetzen kannst, um Produkte verständlich und überzeugend zu erklären.
Mit Übungsaufgaben kannst Du Dein Wissen direkt festigen und typische Prüfungsfragen zur Warenkennzeichnung trainieren. Wenn dabei noch Fragen auftauchen, hilft Dir unser Expertenchat weiter. Dort bekommst Du Unterstützung bei Fachbegriffen, Zuordnungen und Aufgaben, die Dir noch unklar sind.
Und damit Du auch den Prüfungsablauf realistisch üben kannst, steht Dir zusätzlich unsere Prüfungssimulation zur Verfügung. Sie orientiert sich an der IHK-Abschlussprüfung, mit Zeitvorgabe, typischen Aufgabenformaten und einer übersichtlichen Auswertung. So erkennst Du schnell, wo Du schon sicher bist und wo Du noch nachschärfen solltest.
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