Das Sortiment eines Geschäfts besteht aus verschiedenen Bestandteilen. Dazu gehören zum Beispiel das Kernsortiment, das Randsortiment oder das Saisonsortiment. Diese Begriffe solltest Du sicher kennen, denn in der IHK-Abschlussprüfung wird häufig gefragt, wie ein Sortiment aufgebaut ist und welche Artikel zu welchem Bereich gehören. Auch in Deiner Ausbildung ist dieses Thema wichtig, vor allem wenn es um Warenkenntnis, Verkaufsplanung oder Sortimentserweiterung geht. Hier bekommst Du die wichtigsten Grundlagen im Überblick.
Die drei Hauptbestandteile des Sortiments
Ein Sortiment besteht in der Regel aus drei zentralen Bestandteilen: dem Kernsortiment, dem Randsortiment und dem Saisonsortiment. Gemeinsam bilden sie das sogenannte Sortimentsportfolio. Je nach Branche und Betrieb kann dieses Portfolio zwar durchaus unterschiedlich aussehen, der Aufbau folgt aber immer demselben Prinzip.
1. Das Kernsortiment
Das Kernsortiment ist das Herzstück des Sortiments. Es umfasst alle Artikel, die dauerhaft angeboten werden und mit denen der Betrieb den größten Teil seines Umsatzes erzielt.
Beispiel: In einem Bekleidungsgeschäft zählen T-Shirts, Jeans und Pullover zum Kernsortiment, weil sie zu jeder Jahreszeit erhältlich sind und nachgefragt werden.
2. Randsortiment
Das Randsortiment ergänzt das Kernsortiment um Artikel aus anderen Warengruppen. Diese Produkte passen zwar zum Hauptsortiment, stehen aber nicht im Mittelpunkt. Der Umsatzanteil des Randsortiments ist meist deutlich kleiner als der des Kernsortiments.
Beispiel: In einem Modegeschäft, das hauptsächlich Kleidung verkauft, findest Du oft zusätzliche Waren wie Textilerfrischer oder Ersatzknöpfe. Diese Artikel gehören nicht zur Kernware, sondern ergänzen das Hauptsortiment.
3. Saisonsortiment
Zum Saisonsortiment gehören Produkte, die nur zu bestimmten Zeiten oder Anlässen im Angebot sind. Sie haben einen klaren Verkaufszeitraum.
Beispiel: Weihnachtsartikel im Dezember oder Sonnencreme im Sommer.
Ergänzende Sortimentsformen
Zum Sortimentsportfolio gehören neben dem Kern-, Rand- und Saisonsortiment auch weitere Sortimentsformen. Zwei wichtige Begriffe sind das Aktionssortiment und die N-O-S-Artikel.
Das Aktionssortiment
Ein Aktionssortiment umfasst Artikel, die nur für einen bestimmten Zeitraum angeboten werden. Sie erscheinen im Rahmen von Werbeaktionen oder besonderen Verkaufswochen.
Beispiel: In einer italienischen Woche bietet ein Supermarkt verschiedene Feinkostartikel aus Italien an. Die Produkte sind nur während der Aktion erhältlich.
N-O-S-Artikel
N-O-S steht für „never out of stock“. Diese Artikel sind dauerhaft im Sortiment verfügbar. Kundinnen und Kunden können sich darauf verlassen, dass sie jederzeit erhältlich sind.
Beispiel: Weiße T-Shirts in einem Bekleidungsgeschäft oder weiße Wandfarbe im Baumarkt.
Kernsortiment, Randsortiment und Saisonsortiment in Deiner IHK-Prüfung
In der IHK-Abschlussprüfung musst Du oft erklären, wie ein Sortiment aufgebaut ist oder welche Sortimentsbestandteile in einer bestimmten Situation eine Rolle spielen. Auch in praxisbezogenen Aufgaben oder mündlichen Prüfungen werden diese Begriffe regelmäßig abgefragt. Wenn Du sicher weißt, was zum Kern‑, Rand‑, Saison‑ oder Aktionssortiment gehört und wie sich N-O-S-Artikel davon abgrenzen, bist Du auf solche Fragen bestens vorbereitet.
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