Wenn Du eine Ausbildung im Handel absolvierst, dann triffst Du wahrscheinlich schon relativ früh auf das Thema Sortimentsstruktur: Damit ist gemeint, wie das Angebot eines Geschäfts aufgebaut ist. Zwei Begriffe sind dabei besonders wichtig: Sortimentsbreite und Sortimentstiefe. Auch in der IHK-Abschlussprüfung gehört die Sortimentsstruktur zu den Klassikern. Wenn Du verstehst, was dort auf Dich zukommt, kannst Du in typischen Prüfungsfragen sicher punkten. Wir schauen uns das mal genauer an.
Was sagt die Sortimentsstruktur über ein Geschäft aus?
Die Sortimentsstruktur zeigt, wie das Sortiment eines Geschäfts aufgebaut ist – also wie viele Warengruppen es gibt und wie groß die Auswahl innerhalb dieser Gruppen ist. Daraus ergeben sich zwei wichtige Begriffe: die Sortimentsbreite und die Sortimentstiefe.
Was ist die Sortimentsbreite?
Die Sortimentsbreite zeigt an, wie viele verschiedene Warengruppen ein Betrieb anbietet. Ein breites Sortiment umfasst viele Warengruppen, zum Beispiel Kleidung, Lebensmittel, Schmuck und Elektrogeräte. Typisch für so ein Sortiment sind Warenhäuser oder große Supermärkte. Ein schmales Sortiment besteht nur aus einer oder wenigen Warengruppen. Ein Bastelgeschäft zum Beispiel konzentriert sich auf Bastelbedarf und führt keine anderen Warengruppen.
Der Vorteil eines breiten Sortiments ist, dass es viele verschiedene Kundengruppen anspricht. Außerdem kann ein breites Sortiment für eine höhere Kundenbindung sorgen: Viele Kundinnen und Kunden schätzen es, alles an einem Ort einkaufen zu können. Das spart Zeit und Wege.
Was ist die Sortimentstiefe?
Die Sortimentstiefe gibt an, wie groß die Auswahl innerhalb einer einzelnen Warengruppe ist. In einem tiefen Sortiment findest Du viele verschiedene Ausführungen eines Produkts, zum Beispiel verschiedene Farben, Größen oder Materialien. In einem Blumenladen gibt es oft eine große Auswahl an unterschiedlichen Blumen zu kaufen, das Sortiment ist also tief. Ein flaches Sortiment hingegen bietet in einer Warengruppe nur wenig Auswahl. Im Supermarkt gibt es zwar auch Blumen, aber meist nur wenige Sorten. Also ist das Sortiment in diesem Bereich flach.
Der Vorteil eines tiefen Sortiments ist, dass Kundinnen und Kunden hier in der Regel genau das finden, was sie suchen. Außerdem kann das Personal durch die Spezialisierung der Waren besser beraten. Das gilt vor allem für Fachgeschäfte.
Was Du Dir für die IHK-Prüfung merken solltest
In der IHK-Abschlussprüfung wirst Du beim Thema Sortimentsstruktur oft mit Aufgaben konfrontiert, in denen Du die Begriffe Sortimentsbreite und Sortimentstiefe richtig einordnen musst. Dabei geht es nicht nur um Definitionen, sondern auch darum, konkrete Beispiele zu bewerten. Du solltest erklären können, ob ein Geschäft viele verschiedene Warengruppen anbietet oder ob es innerhalb einer Warengruppe besonders viele Varianten führt.
Außerdem musst Du typische Sortimentsformen sicher zuordnen können. Fachgeschäfte haben meist ein schmales, aber tiefes Sortiment, während Supermärkte und Warenhäuser in der Regel breit aufgestellt sind, dafür aber mit eher flacher Auswahl innerhalb der Warengruppen. Wenn Du diese Unterschiede verstanden hast, kannst Du Aufgaben zu Sortimentsvergleichen in der Prüfung sicher lösen.
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Begriffe wie Sortimentsstruktur, Sortimentsbreite und Sortimentstiefe tauchen in der IHK-Abschlussprüfung regelmäßig auf. Damit Du sie sicher verstehst und richtig anwenden kannst, unterstützen wir Dich mit allem, was Du zum Üben brauchst.
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Mit unseren zahlreichen Übungsaufgaben kannst Du direkt testen, wie gut Du das Thema schon beherrschst. Die Aufgaben sind praxisnah aufgebaut und bringen Dich Schritt für Schritt weiter auf Deinem Weg zur vollen Punktzahl.
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