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Wie baue ich ein Netzwerk in der Ausbildung auf?

Auch für die Ausbildung gilt: Es geht nichts über „Vitamin B“. Beziehungen und das sogenannte Networking sind aus kaum einem Job mehr wegzudenken. Die richtigen Connections zu haben und auf den richtigen Veranstaltungen die richtigen und wichtigen Leute zu treffen, hat schon dem einen oder anderen Azubi einen vielversprechenden Arbeitsplatz eingebracht.

Aber wie kann der kleine und junge Azubi mit den großen „Geschäftslöwen“ ins Gespräch kommen, geschweige denn ein Netzwerk aufbauen, das nicht nur aus 300 obligatorischen Facebook-Freunden und Followern besteht? Hier also ein kleiner Grundkurs im Networking für Azubis.

Warum Networking?

Nun, in Zeiten wo das Social Network allgegenwärtig ist, scheint es leichter denn je sich ohne großen Aufwand ein Netzwerk an Freunden, Bekannten und Verbündeten aufzubauen. Aber was bedeutet dieses Netzwerk und wie stark kannst Du Dich auf solche Bekanntschaften verlassen Erfolgreiches Networking ist nämlich nicht so leicht, wie man es uns immer wieder versucht, weiszumachen. Es gehört nicht nur eine Portion Glück dazu, sondern auch Mut, Bekanntschaften mit jemandem in hohen geschäftlichen Positionen zu machen. Tatsächlich finden die meisten Personen diesen Drang bei jedem gut anzukommen und Kontakte auszutauschen eher stressig und anstrengend. Hier also ein paar Tipps wie man Networking etwas lockerer und angenehmer gestalten kann.

Achte auf die Umgebung:

Es braucht nicht unbedingt große Networking-Veranstaltungen, bei denen alle möglichen Menschen auftauchen und wild durcheinander Kontaktdaten austauschen und versuchen, den hohen Tieren Honig um den Mund zu schmieren. Natürlich können solche Veranstaltungen Dir schon während der Ausbildung helfen, erste Schritte in Deinem eigenen Netzwerk zu machen und Erfahrungen zu sammeln, worauf es dabei ankommt. Am wichtigsten ist es jedoch gerade während der Ausbildung anzufangen, auf Deine Umgebung zu achten. Wo finden welche Veranstaltungen statt? Wer ist da? Wer ist für Dich ein nützlicher Kontakt? Dabei solltest Du Dich nicht auf die Chefetagen konzentrieren, sondern weiter unten auf der Karriereleiter anfangen. Was passiert um Dich herum? Wenn Du so auf Deine Umgebung achtest, wirst Du schnell die Verbindungen und Netzwerke erkennen, die sich bereits gebildet haben und Deinen Weg finden, Dich einem anzuschließen.

Auch ein Netzwerk mit anderen Auszubildenden ist sehr vorteilhaft. Besonders wenn es auf die Phase der Prüfungsvorbereitung zugeht, können gute Freunde Dir helfen, indem Ihr zum Beispiel Lerngruppen bildet oder Euch gegenseitig abfragt und den Stoff vertieft.

Deine ersten Schritte beim Networking:

Hier kommen einige grundlegende Tipps für Dich:

  • Achte darauf, dass Du beim Networking immer gut drauf bist. Sei also nicht übermüdet, aufgedreht oder erschöpft.
  • Wenn Du einen sehr wichtigen Kontakt machen willst, versuch es so einzurichten, dass Du zu dem Zeitpunkt die beste Version Deiner selbst bist.
  • Networke nicht zwischen Tür und Angel.
  • Verliere nicht den Überblick!

Soviel also zum Thema Networking für Azubis. Und damit Du nicht nur im Kontakteknüpfen glänzt, sondern auch Deine Abschlussprüfung mit Bravour bestehst, bietet Dir Prozubi viele tolle Angebote zur Prüfungsvorbereitung für über 60 kaufmännische Berufe.

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