Prozubi wünscht euch schöne Weihnachten!

Kurz vor der Bescherung an Heiligabend fragen wir uns immer wieder: “Wie schafft es der Weihnachtsmann eigentlich, all die WUNDERBAREN Geschenke ZU uns zu bringen?” Fiese Typen behaupten sogar, es GÄBE gar keinen Weihnachtsmann. Um diese Frage endlich abschließend zu beantworten, hat Prozubi für dich nachgeforscht, welche unglaublichen Leistungen der Weihnachtsmann eigentlich an Weihnachten vollbringt. Schauen wir uns mal an, ob das alles so stimmen kann. 

Fangen wir mit der Fortbewegung an. Bisher wurde noch KEIN Rentier beim Fliegen gesichtet! Da man aber davon ausgeht, dass es ungefähr 7 Millionen unentdeckte Tierarten gibt, muss das ja noch nichts heißen. Außerdem leben ungefähr 2 Milliarden Kinder auf der Erde. Schaut man sich nur die Kinder an, die an den Weihnachtsmann glauben, dann muss er immer noch ungefähr 360 Millionen Kinder beliefern. Bei durchschnittlich 3 Kindern pro Haushalt ergibt das stolze 120 Millionen Haushalte. Unsere weihnachtswissenschaftliche Abteilung bei Prozubi geht davon aus, dass in jedem Haushalt mindestens ein braves Kind lebt, dass Geschenke vom Weihnachtsmann verdient hat.

Wenn der Weihnachtsmann von Osten nach Westen reist, hat er durch die Zeitverschiebung einen 31-Stunden-Weihnachtswerktag, um seine Geschenke an all die braven Kinder auszuliefern. Somit müsste er in der Sekunde ungefähr 1075 Haushalte besuchen. Das bedeutet für ihn: Schlitten landen, Schornstein runter, Geschenke unter dem Baum verteilen, ein paar Kekse und Milch vertilgen und wieder den Schornstein hoch und Abflug zur nächsten Familie.

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Nehmen wir an, dass jeder dieser 120 Millionen Haushalte gleichmäßig auf der Erde verteilt ist, kommen wir auf eine ungefähre Entfernung von einem Kilometer von Haushalt zu Haushalt. Das heißt also, dass der Schlitten des Weihnachtsmanns mit rund 1000 Kilometer pro Sekunde fliegt, also der 3000 fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: die schnellsten je von Menschen gebauten Fahrzeuge, die Helios 1 und 2-Raumfahrtsonden schaffen lächerliche 70 Kilometer pro Sekunde. Ein handelsübliches Rentier schafft nur 24 Kilometer pro Stunde, also gerade einmal 6,6 Meter pro Sekunde. Die unglaubliche Geschwindigkeit von 1000 Kilometern pro Sekunde würde allerdings dafür sprechen, warum diese Rentierart noch nicht entdeckt worden ist – sie bewegt sich schlicht und einfach zu schnell.

Kommen wir nun zur Ladung des Schlittens. Angenommen jedes Kind bekommt etwa 3 Kilogramm Geschenke. In diesem Fall würde der Schlitten etwa 1000 Millionen Kilogramm oder eine Million Tonnen wiegen. Ein Rentier kann etwa 150 Kilogramm ziehen – ein fliegendes Rentier wahrscheinlich etwa das zehnfache davon. Dann benötigt der Weihnachtsmann immer noch ungefähr 667.000 Rentiere, was das Schlittengesamtgewicht noch einmal um 300 kg je Rentier erhöht.

Dies entspricht einem Gewicht von 1,2 Millionen Tonnen. Das sind etwa 20 Kreuzfahrtschiffe – nur für Geschenke und Rentiere. Weder der Schlitten selbst, noch der Weihnachtsmann sind hier eingerechnet.

Bei einer Geschwindigkeit von 1000 Kilometern pro Sekunde entsteht ein enormer Luftwiderstand, der dazu führt, dass sich der gesamte Schlitten inklusive Rentieren enorm aufheizt. In etwa so, als würde eine Raumfähre  in die Erdatmosphäre eintreten. Dabei werden die Rentiere praktisch sofort in Flammen aufgehen und zum gleichen Zeitpunkt vaporisiert – auf deutsch könnte man sagen: Sie verdampfen sofort. Währenddessen wird der gute alte Weihnachtsmann, wenn man davon ausgeht, dass er ungefähr 120 Kilogramm wiegt, mit dem circa 17.500-fachen der Erdbeschleunigung ans Ende seines Schlittens gequetscht. Das ganze klingt also nicht gerade nach einem entspannten Business-Class-Flug.

Der Weihnachtsmann macht also wirklich einen ziemlich beeindruckenden Job! 

Frohe Weihnachten wünscht dir dein Prozubi-Team!